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Ein falsch übersetzter Begriff in einem Finanzbericht – und monatelang aufgebautes Investorenvertrauen war dahin

  • Autorenbild: Lieselotte Kleinhans
    Lieselotte Kleinhans
  • 7. Nov.
  • 1 Min. Lesezeit

Es war kein großer Fehler. Nur ein einziges Wort.


Aber dieses eine Wort veränderte den Sinn eines entscheidenden Absatzes im Jahresbericht des Unternehmens. Und plötzlich begannen Investoren, unangenehme Fragen zu stellen, und Analysten verlangten Klarstellung. Das Unternehmen musste eine korrigierte Version des Berichts herausgeben und hart daran arbeiten, das verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen. Alles nur wegen eines scheinbar harmlosen Übersetzungsfehlers, der die finanzielle Botschaft verändert hatte.


In der Finanzkommunikation geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch um Sprache.

Jede Zahl, jede Formulierung und jeder Satz tragen zum wahrgenommenen Image Ihres Unternehmens bei.


Wenn Übersetzungen unter Zeitdruck entstehen, ohne fundiertes Fachwissen, ohne sorgfältige Prüfung der Terminologie und ohne Kenntnis der finanziellen Zusammenhänge, steigt das Risiko, dass es zu Missverständnissen kommt, erheblich an. Im Zusammenhang mit der Anlegerkommunikation kann selbst ein kleiner Fehler erhebliche Auswirkungen auf das Image des Unternehmens und das von den Anlegern entgegengebrachte Vertrauen haben.


Somit geht es bei einer professionellen Übersetzung um mehr als nur die Übertragung von Worten von einer Sprache in eine andere. Es geht darum, den Sinn zu erhalten, Konsistenz zu gewährleisten und die Professionalität und Zuverlässigkeit des Unternehmens in jeder Zeile widerzuspiegeln.


Denn in der Finanzwelt haben Worte Gewicht, und präzise Formulierungen schaffen Vertrauen.

 
 
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